Der frühe Bergbau an der Ruhr

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Stadt Dortmund

gegründet: 1811

Vorgänger:
Schürbank (1768)
Charlottenburg (1786)

max. Förderung: 246.000 t/a (1922)


Weitere Informationen:

Relikte:

Das Zechengelände ist inzwischen mit Wohnhäusern überbaut worden. Das einzige noch bestehende Objekt im Zusammenhang mit der Zeche ist die Feldchenbahnbrücke über die Emscher, die inzwischen unter Denkmalschutz steht.
An die Zeche erinnert auch noch der Name der Schürbankstraße in DO-Aplerbeck.

Karten

 Karte mit historischer Situation
 Karte mit gegenwärtiger Situation

Zeche Vereinigte Schürbank & Charlottenburg

Im Jahr 1811 wurde aus den beiden Zechen Schürbank und Charlottenburg durch Konsolidation die neue Zeche Vereinigte Schürbank & Charlottenburg geschaffen. Seit 1822 stand eine Dampfmaschine zur Wasserhaltung zur Verfügung. Zwischen 1822 und 1827 war der Betrieb zeitweise eingestellt worden. Im Jahr 1830 ging man nach der Errichtung des Schachtes Wilhelm (seit 1827) zum Tiefbau über. Im Jahr 1842 wurde das alte Grubenfeld wegen zur hohen Wasserzutritts aufgegeben. Ein neuer Schacht (Kunstschacht) wurde auf dem späteren Zechengelände (siehe Karte) angelegt. Im Jahr 1864 wurde eine Pferdebahn - die Feldchenbahn - zum Bahnhof Aplerbeck der Bergisch-Märkischen-Eisenbahn verlegt, die später durch eine lokomotivbetriebene Eisenbahn ersetzt wurde.

Im Jahr 1925 - zur Zeit des zweiten großen Zechensterbens - wurde die Zeche Vereinigte Schürbank & Charlottenburg mangels Wirtschaftlichkeit stillgelegt.

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