Der frühe Bergbau an der Ruhr

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Stadt Bochum

gegründet: 1829

konsolidierte Vorgänger:
Engelsburg
Storksbank
Hauptschlüsseler Erbstollen

stillgelegt: 1961

max. Förderung: 870.000 t/a (1929)


Weitere Informationen

Pictogramm BuchGantenberg, Köhling, Spieker: Kohle und Stahl bestimmten ihr Leben, Klartext Verlag, Essen, 2000

Zeche Engelsburg bei www.ruhrzechenaus.de

Relikte:

Das Schachtgebäude des ersten Schachtes ist noch vorhanden. Teile des Schachtgebäudes Hektor sind noch erhalten, wenngleich zu einem Wohnhaus umgestaltet worden.
Von der ehemaligen Pferdebahn ist noch ein Stück der Trasse erkennbar. Die Tagesanlagen der späteren Großzeche, die auf dem Foto zu erkennen sind, sind vollständig entfernt worden. Heute belegt die BOGESTRA dieses Gelände an der Essener Straße.

Karten

 Karte mit historischer Situation
 Karte mit gegenwärtiger Situation
 Stadtplan 60er Jahre

Zeche Engelsburg

Die Zeche geht auf die Konsolidation der Zechen Storksbank, Engelsburg und Hauptschlüsseler Erbstollen im Jahr 1826 zurück. In allen Vorgänger-Zechen gingen die oberhalb der Stollensohle abbaubaren Kohlevorräte zu Ende. Man musste zum Tiefbau übergehen und begann in 1834 mit dem Abteufen des ersten Tiefbauschachtes (54 m) auf Wattenscheider Gebiet. Förderung und Wasserhaltung erfolgten mit Dampfmaschinen. Der Transport der Kohle erfolgte mit einer Pferdebahn bis zur Engelsburger Straße und weiter zur Chaussee zwischen Bochum und Essen. Um 1847 wurde mit dem Schacht Hektor ein zweiter, tieferer (155 m) Schacht abgeteuft, der wegen Wassereinbrüchen aber bereits 1867 wieder stillgelegt werden musste. In den Jahren 1873-75 wurde der Hauptförderschacht Engelsburg 1 abgeteuft. Mit der Übernahme der Kuxen durch den Bochumer Verein wurde die Zeche eine Großförderanlage. Seit dieser Zeit lagen die Tagesanlagen weiter nordöstlich in der Nähe der Essener Straße. Im Jahr 1961 erfolgte die Stilllegung der Zeche.


alte Ansicht von 1910

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