Der frühe Bergbau an der Ruhr

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Mülheim a.d. Ruhr

gegründet: 1819

stillgelegt: 1905

max. Förderung: 120.000 t/a (1890)


Weitere Informationen:

Relikte:

An den Schacht Müller erinnert noch der Name der Müllerstraße in Mülheim.

Karten

 Karte mit historischer Situation
 Karte mit gegenwärtiger Situation

Zeche Sellerbeck

Die Anfänge der Zeche Sellerbeck sind nicht genau zu ergründen. Bereits um 1580 ist ein Stollen angelegt worden, der nach kurzer Zeit wegen eines Wassereinbruchs aufgegeben werden musste. Um 1610 wurde die Zeche wieder in Betrieb genommen.

In den Jahren 1811-13 wurde das Grubenfeld offiziell verliehen. Im Jahr 1819 wurde die Zeche als Konsolidation einger Kleinzechen in Styrum, Dümpten und Speldorf gegründet. Kurz darauf wurde mit dem Schacht Chrisitian der erste Tiefbauschacht angelegt, der in 1819 in Betrieb ging. 1824 folgten die Schächte Hermann und Gertrud, 1834 die Schächte Müller und Humboldt.

Um den Transport der Kohle zur Ruhr zu erleichtern, wurde im Jahr 1837 die Sellerbecker Pferdebahn gebaut. Zu dieser Zeit (bis 1846) erreichte die Zeche die höchste Fördermenge im gesamten Ruhrrevier. Im Jahr 1854 wurde der Schacht Carnall abgeteuft.

Im Jahr 1890 wurde die Zeche Sellerbeck vom Mülheimer Bergwerks Verein aufgekauft. Das Ende der Zeche kam im Jahr 1905. Zugunsten des Abbaus auf der Zeche Roland wurde der Abbau in dieser Zeche eingestellt.

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