Der frühe Bergbau an der Ruhr

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Stadt Essen

gegründet: 1735

stillgelegt: 1928

konsolidierte Zechen:
Nettelkönig (1836)

max. Förderung: 520.000 t/a (1927)


Weitere Informationen:

Relikte:

Maschinenhaus
Verwaltungsgebäude
An die Zeche erinnern noch die Namen der Straßen In der Hagenbeck, an der sich die Zechengebäude befanden, und Hagenbecker Bahn in Essen-Altendorf.

Karten

 Karte mit historischer Situation
 Karte mit gegenwärtiger Situation

Zeche Hagenbeck

Die Zeche Hagenbeck weist eine Geschichte auf, die sie zu einer der ältesten Zechen des Ruhrgebietes macht. Bereits im Jahr 1575 findet das Bergwerk Auf der Goes Erwähnung in Urkunden, das als mittelbare Vorgängerzeche der Zeche Hagenbeck anzusehen ist. Erst um 1735 wandelte sich der Name der Vorgängerzeche Auf dem Steut zu Hagenbeck. Ab 1750 wird die Grube durch den Hostenkämper Stollen gelöst.

Im Jahr 1809 orientiert sich die Zeche in Richtung Tiefbau, wie dies um diese Zeit viele Zeche taten; aber erst in 1814 wird die Genehmigung erteilt, mit dem Tiefbau zu beginnen. Im Jahr 1836 konsolidiert die Zeche mit den Zechen Krabbenbank, Nettelnkönig und Wiehagen zur Zeche Ver. Hagenbeck. Im Jahr 1837 beginnt man mit dem Tiefbau. Zu dieser Zeit hat eine Pferdebahn zur nah gelegenen Kohlenstraße von Essen nach Mülheim bestanden. Im Jahr 1869 verfügt die Zeche über den Anschluss an vier Eisenbahnlinien.

Ab dem Jahr 1897 gibt sich die Zeche Ver. Hagenbeck wieder den alten Namen einer der Vorläuferzechen Hagenbeck. Im Jahr 1928 wird die Förderung eingestellt. Das Abbaufeld geht auf die Zeche Rosenblumendelle über.

Historisches Foto Zeche Hagenbeck
Historisches Foto der Zeche Hagenbeck

Quellen: [10]

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