Der frühe Bergbau an der Ruhr

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Stadt Essen

gegründet: um 1771

konsolidiert: Carl Funke (1958)

max. Förderung: 484.000 t/a (1913)


Weitere Informationen:

Relikte:

Von den Tagesanlagen der Zeche ist noch das Personaltor an der Frankenstraße erhalten. Im Schellenberger Wald sind noch Schachtabdeckungen und eine Bergehalde zu finden. An die Zeche erinnern die Gottfried-Wilhelm-Siedlung, insbesondere die Gottfried-Wilhelm-Straße in Essen-Rellinghausen.

Karten

 Karte mit historischer Situation
 Karte mit gegenwärtiger Situation

Zeche Gottfried Wilhelm

Die Geschichte der Zeche Gottfried Wilhelm beginnt 1771, als erste Schürfungen vorgenommen wurden. In dieser Zeit wurde auch vom Abt von Werden und die Fürstäbtissin von Essen die Konzession zum Abbau von Kohle erteilt. Bis zur Jahrhundertwende wurde die Zeche als Stollenzeche geführt.

Im Jahr 1859 wurden die Felder von Max von Schirp und Baldeneyer Erbstollen übernommen. Mit dieser Konsolidation erhielt die Zeche ihren Namen nach dem Eigentümer Johann Gottfried Wilhelm von Waldthausen.

Ab 1903 wurde das Grubenfeld im Tiefbau, zuerst über die Zeche Ver. Pörtingssiepen erschlossen. Im Jahr 1907 wurde mit der Abteufung des ersten eigenen Tiefbauschachtes im Schellenberger Wald begonnen, über den ab 1909 auch die Förderung aufgenommen wurde. In diesem Jahr wurde eine Seilbahn zum Bahnhof Rellinghausen errichtet, wo die Kohle weiter aufgebereitet wurde.

Ab 1942 wurde die Förderung nur noch über die Zechen Ver. Pörtingssiepen und Carl Funke abgewickelt. Im Jahr 1958 wurde die Zeche von der Zeche Carl Funke ganz übernommen.

Historisches Foto Zeche Gottfried Wilhelm
Historisches Foto

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