Der frühe Bergbau an der Ruhr

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Stadt Bochum

gegründet: 1831

konsolidierte Vorgänger:
Baaker Mulde (1904)
Hasenwinkel (1923)

stillgelegt: 1961

max. Förderung: 610.000 t/a (1909)


Weitere Informationen

ruhr-bauten.de
Zeche Friedlicher Nachbar bei www.ruhrzechenaus.de

Pictogramm BuchKarl Krampe: Geschichten aus dem Ruhrtal, Essen, 2006

Relikte:

Stollenmundloch
Luftschacht
Zechengebäude
Maschinenhalle

Ebenfalls sehenswert ist die Zechensiedlung «Friedlicher Nachbar» in der Straße Am Röderschacht, die mit ihrem Namen an den Schacht Roeder erinnert.

Auf der Schachtanlage Friedlicher Nachbar wird dauerhaft das Grubenwasser aus großer Tiefe gehoben und in die Ruhr eingeleitet. Die Einleitungsstelle befindet sich am Ende der Baaker Straße an der Ruhr.

Karten

 Karte mit historischer Situation
 Karte mit gegenwärtiger Situation
 Stadtplan 60er Jahre

Zeche Friedlicher Nachbar

Die Gewerkschaft Friedlicher Nachbar wurde im Jahr 1854 gegründet. Sie betrieb eine Stollenzeche, die schon seit 1831 bestand. Bereits im Jahr 1855 war man zum Tiefbau übergegangen und nutzte hierfür den alten Schacht Roeder. In den Jahren 1868 und 1899 folgten weitere, eigene Schächte. 1873 übernahm man den Erbstollen der Zeche Glückssonne und mauerte ihn zur weiteren Nutzung als Förderstollen aus. Im Jahr 1899 übernahm die Zeche die Nachbarzeche Baaker Mulde, die man im Jahr 1904 völlig in den eigenen Betrieb integrierte. Im Jahr 1908 wurde eine Verbindung zu den Zechen Hasenwinkel und Prinz Regent hergestellt. Im Jahr 1923 übernahm man die Zeche Hasenwinkel. Mit einer kurzen Unterbrechung blieb die Zeche bis zum Jahr 1961 in Betrieb.

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