Der frühe Bergbau an der Ruhr

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Stadt Mülheim a.d. Ruhr

gegründet: 1796

konsolidierte Vorgänger:
Leybank (1851)
Zeche Sellerbeck (1909)
Roland (1909)
Humboldt (1909)

konsolidiert: Rosenblumendelle/Wiesche (1952)

max. Förderung: 596.000 t/a (1937)


Weitere Informationen:

Relikte:

Von den Zechengebäuden ist lediglich das Gebäude der Gärtnerei erhalten geblieben.

Karten

 Karte mit historischer Situation
 Karte mit gegenwärtiger Situation

Zeche Wiesche

Der Abbau von Kohle im Grubenfeld dieser Zeche begann wohl schon im 17. Jahrhundert. Die Verleihung des Grubenfeldes erfolgte erst im Jahr 1796. Die Anfänge bestanden in einem Stollenbetrieb, der zum Teil gemeinschaftlich mit der Zeche Sellerbeck. Im Jahr 1809 wurde der Schacht Wilhelmine abgeteuft. Zu der Zeit setzte sich auch die Bezeichnung Wiescher Tiefbau durch. Die Zeit des Tiefbaus begann im Jahr 1814 mit dem Abteufen des Schachtes Emilie, der 1830 in Betrieb ging.

Mit den drei Schächten Emilie, Leybank und Friedrich gehörte die Zeche Wiesche um 1840 zu den größten Zechen des Ruhrgebietes. Zu Erleichterung des Kohlentransportes wurde die Zeche mit einer Zweigstrecke an die Sellerbecker Pferdebahn angeschlossen. Im Jahr 1909 wurden die Felder von Sellerbeck und Roland in Besitz genommen, 1931 das Feld von Humboldt.

Im Jahr 1952 wurden die Zechen Wiesche und Rosenblumendelle konsolidiert.

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